Alle Artikel von Kindergarten Seehausen

St.Martin 2018

Vor einer Woche war es wieder soweit. Wir feierten unser jährliches St.Matin´s Fest. Die Kinder übten schon seit Wochen die Laternenlieder. Der Elternbeirat war mindestens genauso lange mit der Planung und Organisation der Feier beschäftigt. Viele fleißige Hände trugen zu einem gelungenen Fest zu Ehren des heiligen Martin bei. Nach einer besinnlichen Andacht in der Pfarrkirche St.Michael gestaltet von Mona Schmid und zwei ehemaligen Kindergartenkindern, sowie den „Seehauser Jungbläsern“ unter der Leitung von Michael Iblher startete der Laternenzug Richtung Feuerwehrhaus aus. Allen voran schritt „St.Martin“  auf seinem Pferd mit seinem Gehilfen (Franz und Marianne Guglhör), im Anschluß viele Familien aus dem Ort und Gästen aus den umliegenden Dörfern. Am Feuerwehrhaus endete der Zug. Die Familien konnten sich am Stand des Elternbeirats mit Wurstsemmeln, Martinsgänsen ect. und Glühwein bzw. Kinderpunsch stärken. Ein gemütliches Zusammensein rund ums „Lagerfeuer“ rundete die Veranstaltung ab!

Herzlichen Dank allen Helfern und Spendern (z.B. dem Gasthof Sonne für den Kinderpunsch und Glühwein, den fleißigen Gänsebäckerinnen)!

Ausflug nach Bad Kohlgrub zum Spielplatz

Bei unserem Planungstag um September suchten wir nach einer Idee, am Kindergartenjahresanfang eine Möglichkeit zum zwanglosen Kennenlernen der Eltern untereinander zu schaffen. So griffen wir den Vorschlag vom letzten Jahr auf- neben dem Kennenlernabend- einen Familienwandertag zu veranstalten. Der Elternbeirat stand uns sofort mit tatkräftiger Hilfe zur Seite.

Mitte Oktober, bei schönstem Herbstwetter haben wir uns mit einigen Familien auf den Weg nach Bad Kohlgrub gemacht. Die einen reisten mit dem Auto, die anderen mit dem Zug an- vom Bahnhof aus sind es etwa 10 Minuten Fußweg. Allein das  war schon für einige Kinder ein großes Abenteuer.

Mit Proviant und Picknickdecken bevölkerten wir den Abenteuerspielplatz. Die Kinder machten sich gleich dran, das vielfältige Spielangebot zu erkunden: Seilbahn, Röhrenrutsche, Wasserlauf, Kletter- und Balancierpacour… Auf dem Gelände verteilt fanden sich Eltern und Kindergartenpersonal zum gegenseitigen Kennenlernen und ratschen zusammen. Gepicknickt wurde nebenbei- die Kinder hatten schließlich Wichtigeres  zu tun ;). Nachdem die Sonne langsam hinterm Hügel verschwand und es zunehmend kühler, wurde löste sich unsere Truppe nach und nach auf.

Erntedankfeier

Letzten Dienstag haben wir wieder mit Mona Schmid, der Gemeindereferentin, „Erntedank“ gefeiert. In denTagen davor wurden fleißig Lieder geübt und mit viel Vorfreude dem Fest entgegengefiebert. In diesem Jahr können wir uns wahrlich über einen reichen Erntesegen freuen!

Die Kinder durften zu Feier einen Apfel oder eine Birne mitbringen, die beiden Früchte waren dann die  „Hauptpersonen“ in unserer Erntedankfeier.

Vielen Dank an Mona Schmid, die uns wieder mit Ihrer ansteckenden Freude über Gottes Schöpfung ansteckte und uns mit allen Sinnen den Reichtum und die Fülle, die um uns herum ist, bewußt gemacht hat.

Spendenübergabe der „Stafffelsee-Wirte“

Bruno Wallmeier, der langjährige Wirt vom „Gasthof zum Stern“ aus Seehausen verabschiedet sich heuer in den –wohlverdienten- Ruhestand. Erst vor kurzem erhielt er für seinen Gasthof die Auszeichnung zu einem von „100 der besten Heimatgasthöfen“ zu gehören.

Als Mitglied der „Staffelsee-Wirte im blauen Land“ veranstaltet er mit seinen „Wirte-Kollegen“ seit vielen Jahren verschiedenen Benefizaktionen, deren Erlös regelmäßig an unterschiedliche Institutionen und Vereine gespendet wird. Heuer wurden wir mit einer – mehr als großzügigen – Spende von 1500€ bedacht. Als wir davon erfuhren, war schnell klar für was wir das Geld verwenden werden:
Schon seit längerer Zeit wollen wir unser „Orffinstrumentarium“ aufstocken. Im Laufe der Jahrzehnte hat doch das ein oder andere Instrument darunter gelitten und eine Erweiterung ist auch sinnvoll.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Spende!!
An dieser Stelle sei auch erwähnt das Bruno Wallmeier seit vielen Jahren den Erlös des „Kinderfaschingsballs“ an uns gespendet hat. Das Geld war immer einer schöner Zuschuss für besonderes Spiel – und Bastelmaterial.

Wir wünschen Herrn Wallmeier alles Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und vor allem Ruhe und Entspannung.

Übernachten der Vorschulkinder im Kindergarten

Unsere Vorschulkinder stecken mitten in der Endspurtphase. Nur noch wenige Wochen und dann ist ihre Kindergartenzeit zu Ende.

Letzte Woche fand die Übernachtung statt. Große Aufregung herrscht schon ein paar Tage zu vor. Für manche Kinder war es sogar die erste Nacht außer Haus.

Um 17.30 Uhr trafen wir uns im Kindergarten, nach dem Schlaflager richten und dem gemeinsamen Abendessen bekamen wir Post vom Drachen Nepomuk, der uns um Hilfe bat.

Er war der letzte seiner Art, denn alle anderen Drachen wurden vom Zauberer Fridolin in Steine verzaubert. Und nur, wenn wir Nepomuk helfen, könne der Zauber gebannt werden und alle Drachen wieder befreit leben.

Nun hatten wir viele schwierige Aufgaben zu lösen z.B. mussten wir den Unterschied zwischen Drachen und Lindwurm herausfinden (wie gut, dass wir ein paar Wochen zuvor im Schlossmuseum waren und dazu eine Führung hatten), oder wissen was Drachen so den ganzen Tag machen (Prinzessinnen fangen, Feuer speien…). Zwischendurch tauchte immer wieder der Zauberer Fridolin auf, um uns vom Weg abzubringen bzw. um uns Furcht einzuflösen.

Am Ende haben wir es geschafft, alle Aufgaben gemeinsam zu lösen und der Fluch war vorbei. Zu unserem großen Erstaunen stellte sich heraus, das der Zauberer Fridolin die Drachen nur aus Angst in Steine verwandelt hatte. Tja, nicht nur Zauberer machen aus Angst unbedachte Dinge

Und tatsächlich haben wir auf dem Heimweg tanzende feuerspeiende Drachen gesehen!!!

Nach einer kurzen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück konnten die Eltern am nächsten Morgen mutige, glückliche und müde Kinder mit nach Hause nehmen.

Muttertagsfeier

Heuer fand die diesjährige Muttertagsfeier unter dem Motto „Wellness- Zeit für uns beide“ statt.

Die Mütter trafen sich zu Beginn des Festes im hübsch dekorierten Turnraum, durften dort ganz in Ruhe Kaffee trinken und den- von den Kindern- selbstgebackenen Kuchen- genießen. Sie hatten auch Gelegenheit ungestört mit den anwesenden Müttern ins Gespräch zu kommen. Kurz darauf „zogen“ die Kinder in festlicher Stimmung ein und sangen  Ihr Lied „Jedes Kind hat eine Mama“. Manche Mütteraugen wurden vor Rührung feucht.

Für uns vom Team ist das einer der schönsten Momente, sozusagen die Rückmeldung für unsere Arbeit.So eine Feier braucht viel Vorlauf, Überlegen und Vorbereitung. Sei es, das Lied lernen, den Ablauf mit den Kindern proben und die Stationen einüben oder Kuchen backen, Karten gestalten ect.

Im Anschluss ging jedes Kinder mit seiner Mama zu einer der angebotenen Stationen. Auf dem Programm standen: Kopfmassage, Handmassage mit Peeling, ein  Barfußpfad, eine Regenmassage und ein „Obstkuchen einmal anders gebacken“.

Beim gemeinsamen Abschluss übergab jedes Kind seiner Mama eine Rose.

Wir haben uns sehr gefreut, dass es (fast) alle Mamas möglich machen konnten, dabei zu sein.

Besuch vom Imker

Im Rahmen unseres „GartenKinderProjektes“ bekamen wir diese Woche Besuch vom Imker Franz Höcker, dem „Bienenfranz“.

Auf kindgerechte, anschauliche und unterhaltsame Art erklärte er den Fünfjährigen das Leben und die Aufgaben der Bienen. Die Kinder durften die Rähmchen begutachten, Honig schlecken, die Bienenkönigin suchen und wissen nun wie der Imker den Honig gewinnt, was der Rauch bewirkt, welche Aufgaben die Bienen haben und wie man sich verhält, wenn eine Biene in der Nähe ist.

Ebenso haben die Kinder gelernt, wie Bienen kommunizieren und in welcher Farbe der Farbtupfer der Bienenkönigin ist, die dieses Jahr geboren wurde bzw. wird. Diese wird einheitlich festgelegt und ist für 2018 „rot“

Herr Höcker erklärte uns, dass Bienen ca. 30 Tage lang leben und verschiedene Aufgaben innerhalb eines Bienenstocks haben. Eine Bienenkönigin kann bis zu 5 Jahre alt werden.

Und, sicher manchem Erwachsenen nicht so geläufig: Umschwirrt uns beim Essen ein Insekt, dann ist das meistens eine Wespe und keine Biene, denn  Bienen interessieren sich nur für Blumen bzw. Blüten!

Mit viel neuem Wissen und Eindrücken verabschiedeten wir Herrn Höcker und freuen uns auf ein Wiedersehn in 2019!

Eine außergewöhnliche Bif-Stunde

Am Montag nach den Osterferien erlebten unsere Vorschulkinder eine besondere Stunde mit Frau Krippner, der Grundschullehrerin aus Seehausen, die uns einmal wöchentlich besucht, um die  Vorschulkindern in besonderer Weise auf die Schule vorzubereiten.

Frau Krippner brachte Besuch mit. Ein paar ihrer Zweitkläßler waren dabei. Das hatte einen besonderen Grund. Die Schulkinder durften den Kindergartenkindern vorlesen. Dazu hat die engagierte Lehrerin eigens Bücher aus der Murnauer Bücherei ausgeliehen und organisiert, dass ihre Schüler (ehemalige Kindergartenkinder und Geschwisterkinder ) sie begleiten durften.

Das war eine große Freude auf beiden Seiten. Unsere Kinder waren so aufgeregt und voller Freude, ihre „alten“ Freunde wiederzusehen, dass das Vorlesen fast zu kurz kam. Das war aber auch kein Problem, denn bei der Schuleinschreibung standen die Bücher zum weiteren Schmöckern zur Verfügung.

Vielen Dank Frau Krippner!

Das Waldprojekt hat wieder gestartet

Heuer findet zum elften Mal unser Waldprojekt statt. Wie jedes Jahr starten die Vorschulkinder mit Christine Birner-Unland und einem Teil unserer Kolleginnen die Zeit im Wald mit dem Bau eines Waldsofas und dem Erkunden des Waldgeländes. Sie lernen den neuen Lebensraum mit seinen Möglichkeiten und Grenzen kennen.

In den nächsten Wochen werden die Kinder wieder viele interessante Erfahrungen rund um den Wald sammeln. Nicht nur das Naturerlebnis steht im Vordergrund, sondern auch die Gemeinschaft. Die meisten Kinder werden im September gemeinsam eingeschult.  Durch Vertrauens- und Kooperationsspiele soll die Klassengemeinschaft gestärkt werden.

 

Piepshow – zur Vogelbeobachtung in Benediktbeuern

Anfang März waren die Gartenkinder in Benediktbeuern im „Zentrum für Umwelt und Kultur“ (ZUK).

Nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Bus erreichten wir Benediktbeuern. Dort stärkten wir uns erst einmal mit der mitgebrachten Brotzeit, bevor wir uns mit unserem Vogelkundler Daniel auf den Weg zur Moosmühle machten.

Nach einer guten halben Stunde Fussmarsch erreichten wir die ehemalige Remise. In ihr stehen heute Sitzbänke. Durch Gucklöcher kann man auf die Futterstellen sehen. Nicht nur heimische, sondern auch Zugvögel aus Skandinavien und Osteuropa lassen sich hier bestens betrachten.

Bis zu 30 Vogelarten – darunter Goldammer, Gimpel, Sperber, Grauspecht, Wacholderdrossel, auch Kleinspecht und Bergfink – treffen sich jeden Winter  hier an der Vogelstation, die etwa einen Kilometer westlich vom Kloster Benediktbeuern in den Feuchtgebieten der Loisach-Kochelsee-Moore liegt.

Wir hatten sogar das große Glück und konnten einen Eisvogel beobachten. Nach dem wir die Vögel ausgiebig beobachtet und die Futterstellen wieder aufgefüllt hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Müde und voller Eindrücke erreichten wir gegen 13.00 Uhr wieder den Kindergarten.