Übernachten der Vorschulkinder im Kindergarten

Unsere Vorschulkinder stecken mitten in der Endspurtphase. Nur noch wenige Wochen und dann ist ihre Kindergartenzeit zu Ende.

Letzte Woche fand die Übernachtung statt. Große Aufregung herrscht schon ein paar Tage zu vor. Für manche Kinder war es sogar die erste Nacht außer Haus.

Um 17.30 Uhr trafen wir uns im Kindergarten, nach dem Schlaflager richten und dem gemeinsamen Abendessen bekamen wir Post vom Drachen Nepomuk, der uns um Hilfe bat.

Er war der letzte seiner Art, denn alle anderen Drachen wurden vom Zauberer Fridolin in Steine verzaubert. Und nur, wenn wir Nepomuk helfen, könne der Zauber gebannt werden und alle Drachen wieder befreit leben.

Nun hatten wir viele schwierige Aufgaben zu lösen z.B. mussten wir den Unterschied zwischen Drachen und Lindwurm herausfinden (wie gut, dass wir ein paar Wochen zuvor im Schlossmuseum waren und dazu eine Führung hatten), oder wissen was Drachen so den ganzen Tag machen (Prinzessinnen fangen, Feuer speien…). Zwischendurch tauchte immer wieder der Zauberer Fridolin auf, um uns vom Weg abzubringen bzw. um uns Furcht einzuflösen.

Am Ende haben wir es geschafft, alle Aufgaben gemeinsam zu lösen und der Fluch war vorbei. Zu unserem großen Erstaunen stellte sich heraus, das der Zauberer Fridolin die Drachen nur aus Angst in Steine verwandelt hatte. Tja, nicht nur Zauberer machen aus Angst unbedachte Dinge

Und tatsächlich haben wir auf dem Heimweg tanzende feuerspeiende Drachen gesehen!!!

Nach einer kurzen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück konnten die Eltern am nächsten Morgen mutige, glückliche und müde Kinder mit nach Hause nehmen.

Muttertagsfeier

Heuer fand die diesjährige Muttertagsfeier unter dem Motto „Wellness- Zeit für uns beide“ statt.

Die Mütter trafen sich zu Beginn des Festes im hübsch dekorierten Turnraum, durften dort ganz in Ruhe Kaffee trinken und den- von den Kindern- selbstgebackenen Kuchen- genießen. Sie hatten auch Gelegenheit ungestört mit den anwesenden Müttern ins Gespräch zu kommen. Kurz darauf „zogen“ die Kinder in festlicher Stimmung ein und sangen  Ihr Lied „Jedes Kind hat eine Mama“. Manche Mütteraugen wurden vor Rührung feucht.

Für uns vom Team ist das einer der schönsten Momente, sozusagen die Rückmeldung für unsere Arbeit.So eine Feier braucht viel Vorlauf, Überlegen und Vorbereitung. Sei es, das Lied lernen, den Ablauf mit den Kindern proben und die Stationen einüben oder Kuchen backen, Karten gestalten ect.

Im Anschluss ging jedes Kinder mit seiner Mama zu einer der angebotenen Stationen. Auf dem Programm standen: Kopfmassage, Handmassage mit Peeling, ein  Barfußpfad, eine Regenmassage und ein „Obstkuchen einmal anders gebacken“.

Beim gemeinsamen Abschluss übergab jedes Kind seiner Mama eine Rose.

Wir haben uns sehr gefreut, dass es (fast) alle Mamas möglich machen konnten, dabei zu sein.

Besuch vom Imker

Im Rahmen unseres „GartenKinderProjektes“ bekamen wir diese Woche Besuch vom Imker Franz Höcker, dem „Bienenfranz“.

Auf kindgerechte, anschauliche und unterhaltsame Art erklärte er den Fünfjährigen das Leben und die Aufgaben der Bienen. Die Kinder durften die Rähmchen begutachten, Honig schlecken, die Bienenkönigin suchen und wissen nun wie der Imker den Honig gewinnt, was der Rauch bewirkt, welche Aufgaben die Bienen haben und wie man sich verhält, wenn eine Biene in der Nähe ist.

Ebenso haben die Kinder gelernt, wie Bienen kommunizieren und in welcher Farbe der Farbtupfer der Bienenkönigin ist, die dieses Jahr geboren wurde bzw. wird. Diese wird einheitlich festgelegt und ist für 2018 „rot“

Herr Höcker erklärte uns, dass Bienen ca. 30 Tage lang leben und verschiedene Aufgaben innerhalb eines Bienenstocks haben. Eine Bienenkönigin kann bis zu 5 Jahre alt werden.

Und, sicher manchem Erwachsenen nicht so geläufig: Umschwirrt uns beim Essen ein Insekt, dann ist das meistens eine Wespe und keine Biene, denn  Bienen interessieren sich nur für Blumen bzw. Blüten!

Mit viel neuem Wissen und Eindrücken verabschiedeten wir Herrn Höcker und freuen uns auf ein Wiedersehn in 2019!

Eine außergewöhnliche Bif-Stunde

Am Montag nach den Osterferien erlebten unsere Vorschulkinder eine besondere Stunde mit Frau Krippner, der Grundschullehrerin aus Seehausen, die uns einmal wöchentlich besucht, um die  Vorschulkindern in besonderer Weise auf die Schule vorzubereiten.

Frau Krippner brachte Besuch mit. Ein paar ihrer Zweitkläßler waren dabei. Das hatte einen besonderen Grund. Die Schulkinder durften den Kindergartenkindern vorlesen. Dazu hat die engagierte Lehrerin eigens Bücher aus der Murnauer Bücherei ausgeliehen und organisiert, dass ihre Schüler (ehemalige Kindergartenkinder und Geschwisterkinder ) sie begleiten durften.

Das war eine große Freude auf beiden Seiten. Unsere Kinder waren so aufgeregt und voller Freude, ihre „alten“ Freunde wiederzusehen, dass das Vorlesen fast zu kurz kam. Das war aber auch kein Problem, denn bei der Schuleinschreibung standen die Bücher zum weiteren Schmöckern zur Verfügung.

Vielen Dank Frau Krippner!

Das Waldprojekt hat wieder gestartet

Heuer findet zum elften Mal unser Waldprojekt statt. Wie jedes Jahr starten die Vorschulkinder mit Christine Birner-Unland und einem Teil unserer Kolleginnen die Zeit im Wald mit dem Bau eines Waldsofas und dem Erkunden des Waldgeländes. Sie lernen den neuen Lebensraum mit seinen Möglichkeiten und Grenzen kennen.

In den nächsten Wochen werden die Kinder wieder viele interessante Erfahrungen rund um den Wald sammeln. Nicht nur das Naturerlebnis steht im Vordergrund, sondern auch die Gemeinschaft. Die meisten Kinder werden im September gemeinsam eingeschult.  Durch Vertrauens- und Kooperationsspiele soll die Klassengemeinschaft gestärkt werden.

 

Piepshow – zur Vogelbeobachtung in Benediktbeuern

Anfang März waren die Gartenkinder in Benediktbeuern im „Zentrum für Umwelt und Kultur“ (ZUK).

Nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Bus erreichten wir Benediktbeuern. Dort stärkten wir uns erst einmal mit der mitgebrachten Brotzeit, bevor wir uns mit unserem Vogelkundler Daniel auf den Weg zur Moosmühle machten.

Nach einer guten halben Stunde Fussmarsch erreichten wir die ehemalige Remise. In ihr stehen heute Sitzbänke. Durch Gucklöcher kann man auf die Futterstellen sehen. Nicht nur heimische, sondern auch Zugvögel aus Skandinavien und Osteuropa lassen sich hier bestens betrachten.

Bis zu 30 Vogelarten – darunter Goldammer, Gimpel, Sperber, Grauspecht, Wacholderdrossel, auch Kleinspecht und Bergfink – treffen sich jeden Winter  hier an der Vogelstation, die etwa einen Kilometer westlich vom Kloster Benediktbeuern in den Feuchtgebieten der Loisach-Kochelsee-Moore liegt.

Wir hatten sogar das große Glück und konnten einen Eisvogel beobachten. Nach dem wir die Vögel ausgiebig beobachtet und die Futterstellen wieder aufgefüllt hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Müde und voller Eindrücke erreichten wir gegen 13.00 Uhr wieder den Kindergarten.

 

Wir bauen ein zweites Hochbeet

Obwohl der Winter gerade wieder zurückgekehrt ist, planen wir schon für den Frühling. Heute hatten wir Besuch von Herrn Schmötzer.  Herr Schmötzer ist vom örtlichen Obst- und Gartenbauverein und unterstützt unser Gartenkinderprojekt schon seit einigen Jahren: Nicht nur durch finanzielle Zuschüsse durch den Verein für  z.B. Sträucher, sondern auch ganz tatkrätig:

Heute hat er mit uns ein Hochbeet  gebaut, das wir Mitte April befüllen werden und so schon für die ganze Gartensaison  2018 nutzen können.

Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache.  Zuerst musste das Material reingetragen werden, dann wurden die entsprechenden Holzlatten miteinander verschraubt. Die kleinen Helfer überschlugen sich fast mit ihrem Engagement. Nach knapp eineinhalb Stunden war es fertig. Jetzt warten wir noch auf schönes Wetter und dann kann es losgehen……

Aschermittwoch

Am gestrigen Aschermittwoch haben wir den „Fasching verbrannt“. Wir trafen uns mit den Kindern im Garten und haben traditionell die letzten Luftschlangen verbrannt. Am Ende zeichnete Frau Unterstein ein Aschenkreuz in den Schnee. Die Kinder wissen, dass nun die Fastenzeit beginnt und dass es eine Zeit ist, in der wir auf – das ein oder andere- verzichten wollen. Die Ideen der Kinder, was sie fasten wollen, war vielfältig: Süßigkeiten, streiten, Video schauen, schimpfen.

Während den nächsten sieben Wochen werden wir uns mit den Kindern mit dem Leben von Jesus beschäftigen. Dazu werden verschiedene Geschichten vorgelesen bzw. miteinander gestaltet. Am Ende erwartet uns das Osterfest. Bestimmt wird sich auch der Osterhase blicken lassen….

Fasching

Eine Reise um die Welt- jeder kommt wie`s ihm gefällt

Aufgrund dieses Faschingsthemas war die ganze Welt zu Gast bei uns. Wir konnten neben Mexikanern, Spanier/innen, Schottinnen, Indianer/innen, Schweizern, Ägypterinnen ect. auch allerhand Tieren aus der ganzen Welt  wie z.B. Tiger, Löwen, Zebras, Elefanten, Mäuse, Drachen ect., begrüßen.

Im Laufe des Vormittags hatten die Gäste einige Aufgaben zu bewältigen. Es wurden Spaß – und Geschicklichkeitsspiele in allen Gruppen angeboten. Die Kinder konnten sich aussuchen mit wem, sie wo spielen wollten.

Zur Stärkung gab es ein tolles Buffet. Die Eltern wurden gebeten selbstgemachte Speisen mit zu bringen. Jede Gruppe hatte ein vielfältiges und reichhaltiges Angebot, an dem sich die Kinder sehr gerne bedienten.

Kurs vor der Abholzeit trafen sich alle, um gemeinsam „Paule Puhmann“ zu singen und sich gegenseitig ihre Kostüme zu zeigen.

Am Ende des Kindergartentages fiel so mancher müder Maschkera seiner Mama bzw. dem Papa in die Arme.

Tragt in die Welt nun ein Licht……

Die vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden.”
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.”
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. “Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.”
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: “Aber, aber, Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!” Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: “Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.”

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

– Quelle unbekannt

Wir wünschen Allen ein frohes, besinnliches und entspanntes Weihnachtsfest und freuen uns auf ein Wiedersehn in 2018